Immer mehr Verbraucher nutzen Alternativen zum Dispokredit

07.10.2012

Langsam scheint sich auch bei den meisten Verbrauchern die Erkenntnis durchzusetzen, dass der Dispositionskredit als mit Abstand teuerstes Bankdarlehen nur dann genutzt werden sollte, wenn es dringend notwendig bzw. auch sinnvoll ist. Dies bestätigt eine aktuelle Meinungsstudie, bei der unter anderem deutlich wird, dass inzwischen immer mehr Kunden Alternativen zum Dispositionskredit nutzen.

Die Inanspruchnahme eines Dispokredites kann den Kunden noch immer bis zu 13 Prozent an Zinsen im Jahr kosten, sodass ein durchgängiger Sollsaldo von beispielsweise 5.000 Euro mehr als 600 Euro an Zinskosten im Jahr verursacht. Stellt man hier zum Beispiel den Ratenkredit gegenüber, so kann mitunter die gleiche Summe zu einem Zinssatz finanziert werden, der mehr als die Hälfte geringer als der Dispozins ist. Da die meisten Verbraucher die Hoffnung mittlerweile aufgegeben haben, dass die Banken trotz des historisch niedrigen Leitzinssatzes auch gravierende Zinssenkungen im Bereich der Dipositionskredite vornehmen könnten, setzt sich als Folge die Erkenntnis durch, dass es auch Alternativen zum Dispokredit gibt. Eine erste Möglichkeit ist natürlich, die Angebote zu vergleichen, denn auch im Bereich der Dispozinsen gibt es deutliche Unterschiede. Während manche Banken noch immer zwölf Prozent und mehr verlangen, gibt es durchaus auch schon Banken, die „nur“ acht oder neun Prozent für die Kontoüberziehung verlangen. Finanziell noch attraktiver als der Wechsel zu einer günstigeren Bank wäre es jedoch, die Kreditart zu wechseln.

Umschuldung in einen Ratenkredit oft möglich

Die Umschuldung in einen Ratenkredit ist im Prinzip immer dann sinnvoll, wenn der Dispositionskredit schon über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt wird. Von einem längeren Zeitraum kann schon dann gesprochen werden, wenn der Kreditrahmen mehr als ein halbes Jahr genutzt wird, denn eigentlich ist der Dispokredit nur für kurzfristige Überziehungen gedacht, die sich über einige Wochen oder wenige Monate erstrecken. Viele Verbraucher nutzen den Kreditrahmen jedoch schon über Jahre aus, auch wenn oft sogar ein schrittweiser Abbau des Sollsaldos problemlos möglich wäre. Es fehlt dann aber oft auch an Disziplin, da man nicht zum Ausgleich des Kontos gezwungen wird. Auch in dieser Hinsicht ist der Ratenkredit eine sinnvolle Alternative, da hier eine monatliche Rückzahlung vereinbart wird. Man spart also durch die Umschuldung in einen Ratenkredit nicht nur deutlich Zinskosten ein, sondern reduziert nach und nach auch seine Verbindlichkeiten.

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